Staub in der Luft

Es ist Erntezeit. Um uns herum fahren, brummen, rattern, mähen sie, die Traktoren und Mähdrescher. An manchen Tagen arbeiten die Landwirte bis in die Nacht hinein, um die Ernte noch vor einem drohenden Gewitter einzubringen.

Jetzt ist nicht die Zeit zum Fenster putzen… Der Staub liegt überall – auf Häusern, Wäsche, Autos, Gartenmöbeln, auf den Fenstern auch. Warten wir also mit der Hausfrauenarbeit ab, bis diese Zeit vorbei ist 🙂

Der Staub ist eine Nebenwirkung der Ernte. Wir leben damit, halten es aus, weil wir wissen, dass es irgendwann vorbei ist und dass die Ernte das Wichtigere für uns alle ist.

In unserem Leben gibt es auch solche „Staub“-Zeiten. Da fliegt uns irgendwie alles um die Ohren, unsere Sicht ist getrübt und alles, was uns umgibt, kommt uns düster und belastet vor. Eine Trauerzeit kann so sein, eine Trennung vielleicht oder der Verlust eines Arbeitsplatzes.

Schlimm wird es, wenn wir uns vom Staub des Lebens lähmen lassen. Dann vergessen wir, dass es „nur“ Staub ist, der durch bestimmte Ereignisse aufgewirbelt wird – und der sich wieder legen wird. Mit Sicherheit. Denn kein Sturm dauert ewig.

Sollen wir dann einfach still sitzen und abwarten, bis alles von allein wieder besser wird? Nicht wenige tun es. Manchmal haben wir auch einfach nicht die Kraft, etwas anderes zu tun. Allerdings bietet uns Gott, der Lebendige, noch eine andere Lösung an. In seinem Wort finden wir Berichte und Gebete, wo Menschen bezeugen, dass ER uns stärkt und neuen Mut gibt.

Psalm 138 „Wenn ich mitten in der Angst gefangen bin, so erfrischst du mich…“ Das ist es doch! ER vertreibt die Staubwolken und erfrischt uns. Neue Kraft, neuer Mut, Ausblicke und Perspektiven kommen direkt von Gott, unserem Retter.

Wenn Sie mögen, dann beten Sie einfach mit: Großer, herrlicher Gott, gerade heute brauche ich deine Erfrischung. Du weißt, warum das so ist, du kennst mein Leben und meine Situation. Ich bitte dich, hilf mir. Danke, dass du da bist. Amen.

Und nun haben Sie einen schönen Tag!